Archive for the ‘Finanzen’ Category

Das Eigenheim zahlt die Rente …

September 24, 2009

die eigenen vier Wände versilbern, mit dem zusätzlichen Geld den Lebensabend noch weiter versüßen und dennoch im Eigenheim wohnen bleiben??? Wie funktioniert das, ganz einfach, der Hauseigentümer verkauft sein Haus auf Leibrentenbasis. Er erhält vom Erwerber eine Rente und ein lebenslanges oder zeitlich befristetes Wohnrecht.

Der neue Eigentümer zahlt also statt eines Kaufpreises monatliche Beträge für das Gebäude und kann dafür bei Vertragsende – bei Tod der Wohnberechtigten oder festgeschriebenem Ende des Wohnrechtes – frei über das Haus verfügen. Die Höhe der Rente errechnet sich aus dem Verkehrswert des Hauses abzüglich der Nebenkosten von ca. 10 %. In die Kalkulation fließen weiterhin ein auch das Alter, das Geschlecht und der Familienstand des Verkäufers oder der Verkäuferin. Der Vertrag muß notariell beglaubigt werden.

Die Leibrente ist dabei über die Laufzeit nicht konstant, sondern wird an die Entwicklung der Inflationsrate gekoppelt. Insoweit entstehen keine Geldentwertungsrisiken.

Um Risiken zu minimieren muß dringend auf die Vertragsgestaltung geachtet werden. Es ist insbesondere zu berücksichtigen, daß der Verkehrswert der Immobilie korrekt ermittelt wird, der verwendete Zinssatz für die Rente richtig errechnet und das durchschnittliche Sterbealter des Verkäufers/der Verkäuferin per aktueller Sterbetafel festgelegt wird. Sonst werden die Kosten für den Erwerber zu hoch.

Die Ausgestaltung der Leib- oder Zeitrente ist flexibel. Natürlich wird das Wohnrecht bei den Rentenzahlungen mit einem fiktiven Mietwert berücksichtigt, dieser schmälert sozusagen die Rente. Außerdem muss der „Alteigentümer“ häufig das Gebäude auch noch in Schuss halten.

Leib- oder Zeitrenten können auch mit Einmalzahlungen kombiniert werden. Häufig wird bei längeren Laufzeiten auch eine Indexierung vereinbart.

Einige Hypothekenbanken bieten hier auch schon verschiedene Produkte an.

Eine andere Möglichkeit ist die umgekehrte Hypothek. Hier schließt der Hauseigentümer mit einer Bank oder Versicherung einen Darlehensvertrag ab. Er nimmt auf seine Immobilie eine tilgungsfreie Hypothek auf und bekommt das Geld vom Geldgeber in monatlichen Raten ausgezahlt. Die Laufzeit ist unbegrenzt, dann nach der Entnahme der gesamten Summe entscheidet der Kunde, ob er die Darlehensschud zuzügl. der angefallenen Zinsen tilgt oder die Immobilie in das Eigentum des Geldgebers übergeht. Stirbt der Kreditnehmer, ohne vorher seine Rentenhypothek getilgt zu haben, können die Erben das Darlehen tilgen, oder die Bank verwertet das Objekt und zahlt den Hinterbliebenen die Differenz zwischen Verkaufserlös und Kreditschuld.

Das Prinzip ist nicht neu und existiert in anderen Länder schon sehr lange. Hierzuland sind allerdings die Angebot noch sehr rar. Sprechen Sie uns einfach an, wir helfen hier gerne weiter.

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Die Krise bietet Chancen ….

November 8, 2008

wird’s besser, wird’s schlechter …. diese Frage stellt man sich täglich. Die Finanzkrise hat vieles verändert, auch das Vertrauen in einige Institutionen in Frage gestellt. Zukunftsangst ist in diesen Zeiten verständlich. Banken stehen auf der Kippe und benötigen Milliarden Euro vom Staat. Welche Firmen und Versicherungen wird es darüber hinaus noch treffen.

Gemach, gemach … läßt sich darauf nur antworten. Die Lage ist schlecht, doch für allzu großen Pessimismus gibt es gerade im Vertrieb keinen Grund. Natürlich sind die Menschen verunsichert durch all die Krisenmeldungen. Doch inzwischen dürften wir davon ausgehen, daß das Allerschlimmste für die Banken abgewendet werden konnte. Für die Finanzbranche bedeutet dies zwar, sie wird schrumpfen. Doch die Frontarbeiter, ob nun Vertreter, Makler oder Berater, müssen sich viel weniger Sorgen um ihre Arbeit machen. Sie werden gebraucht, viel mehr noch als bisher: Von den Finanzunternehmen, aber noch mehr von den Menschen.

Denn die Deutschen kümmern sich eben zu wenig um ihr Vermögen und ihre Absicherung. Die meisten Menschen verstehen diese spezielle Finanzsprache kaum und nehmen gerne Spezialistenrat in Anspruch. Diese Einstellung hat sich durch die Finanzkriste nicht wesentlich verändert. Dennoch dürfte mit Sicherheit  dieses Jahr einen dauerhaften Einfluss in die Entscheidungen ausüben. Die Menschen werden sich wieder auf Bewährtes besinnen, auf Produkte und Personen, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben. Eben auf das, was sie verstehen und auf diejenigen, denen sie vertrauen.

Schließlich werden wir alle älter und somit steigt auch der Absicherungsbedarf ……

Geldwäschegesetz und Vertrieb von geschlossenen Fonds…..

November 8, 2008

Das Geldwäschegesetz erfaßt nun auch geschlossene Fonds. Am 21.8.2008 ist das Geldwäschebekämpfungsergänzungsgesetz in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz hat der Gesetzgeber jetzt die 3. EU-Geldwäscherichtlinie in deutsches Recht umgesetzt und insbesondere das Geldwäschegesetz (GWG) umfassend modifiziert. Es wurde der Kreis der nach dem Geldwäschegesetz Verpflichteten erweitert.

Für geschlossene Fonds ist somit neuerdings auch der Anwendungsbereich eröffnet worden, d. h. es sind u. a. auch die Treuhandgesellschaften dem GWG mitverpflichtet.

Die Treuhandgesellschaft als solche hat i. d. R. keinen Kontakt zum Anleger. Darüber verfügt der Vermittler, der somit alleinig in der Lage ist, die Identifizierung des Anlegers vorzunehmen. Die Treuhandgesellschaft ist somit befugt, die Identifizierung durch einen Dritten vornehmen zu lassen.

Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben des Geldwäschegesetzes haben somit Vermittler folgende Sorgfaltspflichten zu erfüllen:

1. die Identifizierung des Vertragspartners

2. die Identifizierung des für einen Vertragspartner persönlich Auftretenden

3. die Einholung von Informationen zum Zweck und zur angestrebten Art der Geschäftsbeziehung

4. die Abklärung, ob der Vertragspartner für einen wirtschaftlich Berechtigten handelt, und soweit dies der Fall ist, dessen Identifizierung. Dies beinhaltet auch, soweit die Vertragspartner keine natürlichen Personen sind, daß die Eigentums- und Kontrollstruktur des Vertragspartners mit angemessenen Mitteln in Erfahrung gebracht werden müssen.

Im Falle der Nichtbeachtung der Sorgfaltspflichten wird die Treuhandgesellschaft haftbar gemacht. Es drohen Bußgelder bis zu 100.000,– Euro.

Wie werde ich noch erfolgreicher …

Juli 15, 2008

als mittelständisches Unternehmen. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist bekanntlich, sich in Netzwerke stärker einzubinden. In engeren Partnerschaften liegen erhebliche Vorteile und Chancen.

Für die erfolgreiche Anbahnung und Umsetzung einer strategischen Partnerschaft haben sich folgende Schritte bzw. Fragestellungen in der Praxis bewährt:

1. Wo stehe ich?

Kenne ich meine eigene Situation? Sicherlich werden sie sagen, ich mache im Jahr Summe X als Umsatz und sie möchten noch mehr machen oder auch einen höheren Gewinn realisieren!

Häufig fehlt die Aussage, in welchen Geschäftsfeldern oder mit welchen Produkten/Dienstleistungen und in welchem Marktumfeld möchten Sie dies erreichen.

Nehmen Sie sich Zeit zu ergründen, welche strategische Ausrichtung Ihr Unternehmen wählen und gehen kann. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, daß sich mittelständische Unternehmen weniger als 2 Tage im Jahr dafür Zeit nehmen.

2. Welche Stärken und Schwächen habe ich?

Sehr wichtig für die Suche nach Partnern ist es, sich darüber im klaren zu sein, welche eigenen Schwächen durch eine Partnerschaft ausgeglichen oder welche Stärken dadurch weiter ausgebaut werden. Was kann ich darüber hinaus interessantes einem Partner bieten.

Bevor im nächsten Schritt eine Analyse der potenziellen Partner erfolgt, muss inerhalb des Unternehmens geklärt werden, wer am Entscheidungsprozess teilnehmen muß und vor allem was kommuniziert werden sollte.

3. Wer macht mit?

Bei der Auswahl der Kandidaten ist eine strikte Geheimhaltungspflicht im Teilnehmerkreis eine Selbstverständlichkeit, insbesondere auch wenn externe Unterstützung in Anspruch genommen wird. Konkret sind z. B. folgende Fragen zu beantworten:

a) Welches Unternehmens passt zu unserer Philosophie?

b) Welche Produkte/Dienstleistungen passen zu uns und wie ist die Marktpräsens?

c) Ist es ein Konzern oder ein mittelständisches Unternehmen?

d) Ist es ein Kunde oder Mitwettbewerber?

e) Welche Bonität hat der ausgewählte Kandidat?

f) Welche Auswirkungen hat die gewählte Partnerschaft auf zukünftige Geschäfte?

4. Wie gewinne ich Zeit und Vertrauen?

Der potenzielle Partner ist gefunden und wird direkt oder indirekt angesprochen. Nehmen Sie sich dafür eine bestimmte Zeitachse vor. Im Alltagsgeschäft landet dieses Vorhaben dann oft in der Schublade, doch setzen Sie es um. Partnerschaften müssen in der Regel neben dem normalen operativen Geschäft wachsen. Sie funktionieren nur auf der Basis von Vertrauen und sollten von oben herab gelebt werden.

Gründercoaching Deutschland …

Juli 8, 2008

seit dem 1.10.2007 werden Beratungsleistungen für Gründer und junge Unternehmer durch das neue „Gründercoaching Deutschland“ bundesweit aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) bezuschusst und läuft bis 2013.

Es richtet sich an bereits gegründetete Unternehmen (auch Freiberufler) bis zum fünften (5ten) Jahr ihres Bestehens. Die Zuwendung beträgt 50 % des förderfähigen Tageshonorares von 800,– Euro = max. 400,– Euro (alte Bundesländer). Somit verbleibt ein Eigenanteil von 400,– Euro bzw. bei einem Tagessatz von 1.000,– Euro beträgt der Eigenanteil 600,– Euro.

Beratertagesätze und Anzahl der Tagewerke sind frei verhandelbar, der max. Vertragswert (= Bemessungsgrundlage) darf jedoch 6.000,– Euro nicht überschreiten. Die max. Zuschußhöhe pro Beratungsfall beträgt in den alten Bundesländern somit 3.000,– Euro.

In den neuen Bundesländern werden 75 % des Tageshonorares, also 600,– Euro gefördert bei einer max. Zuschußhöhe pro Beratungsfall von 4.500,– Euro.

Förderung sind Coaching- und Beratungsmaßnahmen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen eines Unternehmens bzw. einer Praxis, die innerhalb eines Jahres nach Zusage abgeschlossen und abgerechnet sind.

Die Antragstellung für einen Zuschuß aus dem Gründercoaching Deutschland erfolgt über Regionalpartner vor Ort (IHKs, Handwerkskammern, Wirtschaftsfördereinrichtungen u. a.), die von den Bundesländern benannt worden sind. Diese Regionalpartner sind die ersten Anlaufstellen und Hauptansprechpartner für das Unternehmen bzw. die Praxisinhaber.

Sollten Sie weitere Fragen dazu haben, sprechen Sie uns an! Wir helfen gerne weiter.

Nutzen Sie die Übergangsregelung bei der Abgeltungssteuer…

März 29, 2008

für alle Wertpapiere, die angeschafft werden bevor die Abgeltungssteuer in Kraft tritt bleibt es bei der Steuerfreiheit späterer Veräußerungsgewinne. Dies bedeutet, dass alle Wertpapiere, die vor 2009 angeschafft werden, auch in Zukunft nach einem Jahr steuerfrei veräußert werden können. Dabei muss man folgendes beachten:

1.  Der Abschluss eines Investmentsparvertrages ist kein Wertpapierkauf. Es sind nur die vor 2009 tatsächlich gekauften Fondsanteile geschützt.

2.  Ausschüttende Investmentfonds werden einen deutlich geringeren Anstieg im Kurs-/Rücknahmepreis haben.

Die Ausschüttungen aus „alten“ Fonds sind nicht begünstigt, sondern nur der Anstieg im Kurs-/Rücknahmepreis. Daher sind thesaurierende Fonds zu bevorzugen.

3.  Für Zertifikate gilt nur eine sehr eingeschränkte Schutzregelung. Es bleiben nur die Kursgewinne aus Zertifikaten komplett steuerbefreit, die vor dem 14. März 2007 angeschafft wurden. Wenn die Zertifikate nach dem 13. März 2007 gekaufen wurden, so müssen sie vor dem 1. Juli 2009 verkauft werden und zu diesem Zeitpunkt bereits seit einem Jahr im Depot liegen.

Haben Sie noch Fragen, rufen Sie uns an bzw. fragen Sie auch Ihren Steuerberater.

Alle GmbH’s und GmbH & Co. KGs ….

März 24, 2008

müssen seit 2007 ihre Jahresabschlüsse beim „Bundesanzeiger“ einreichen und veröffentlichen.

Mit Schreiben vom 16.2.2008 hat das Bundesamt für Justiz die ersten Ordnungsverfahren nach § 335 HGB gegen die Unternehmen eingeleitet, deren Jahresabschlüsse zum 31.12.2006 nicht veröffentlicht wurden.

Einige sind noch im alten Jahr der Aufforderung gefolgt und eine Vielzahl von Jahresabschlüssen wurde bereits  eingereicht. Nun hat der Bundesanzeiger offensichtlich den Rückstand abgearbeitet und eine Feststellung über die Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtung getroffen.

Die Einleitung eines Ordnungsverfahrens ist verbunden mit einer Gebühr in Höhe von 50,00 Euro zuzügl. Auslagen. Wie das Gesetz vorsieht, wird den Unternehmen ein erstes Ordnungsgeld von 2.500,00 Euro für den Fall angedroht, dass sie ihrer Offenlegungspflichten nicht innerhalb von 6 Wochen nachkommen.

Aufgrund der festzustellenden konsequenten Vorgehensweise ist damit zu rechnen, daß das Bundesamt für Justiz bei weiterer Verweigerung auch von der Möglichkeit einer mehrfachen Festsetzung von Ordnungsgeldern bis zur Höhe von ca. 25.000,00 Euro Gebrauch machen wird.

Fragen Sie bitte Ihren Steuerberater oder Ihre Steuerberaterin!!!

KfW-Zuschußvariante …

März 24, 2008

d. h. Eigenkapital zuschießen lohnt sich bei dem Fördermittel-Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau für die energetische Sanierung Ihres Hauses. Seit Anfang 2007 gibt es diese Zuschussvariante, wenn Sie Eigenkapital einsetzen. Dieses kommt für Hausbesitzer in Frage, die Barvermögen zur Sanierung einsetzen. Eine Kombination mit KfW-Krediten ist nicht möglich. Auch hier hängt die Höhe des Zuschusses davon ab, wie niedrig der Energieverbrauch nach der Sanierung ist:

1. 17,5 % Zuschuß, max. 8.750,– Euro pro Wohneinheit, wenn Sie nach der Sanierung einen Energieverbrauch haben, der mind. 30 % unter dem Neubau-Niveau liegt

2. 10 % Zuschuß, max. 5.000,– Euro pro W-Einheit, sofern nach der Sanierung ein Energieverbrauch erreicht wird, der dem Neubau-Niveau entspricht

3. 5 % Zuschuß, max. 2.500,– Euro pro W-Einheit, wenn das Neubauniveau zwar nicht erreicht wird, aber Sie dennoch ein Maßnahmenpaket durchführen, das zu einer erheblichen Energieeinsparung führt.

Mehr dazu unter http://www.kfw.de (direkt Merkblätter z. B. anklicken) ….

Fördermittel für die energetische Sanierung Ihres Hauses….

März 24, 2008

gibt es bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), aber häufig auch bei Ihrer Hausbank bzw. bei den Sparkassen. Je nachdem wie hoch die Finanzierungssumme sich gestaltet, ist eine Kombination aus beiden Möglichkeiten sinnvoll. Die KfW-Kredithöhe kann bis zu 50.000,– Euro je Wohneinheit betragen.

Wichtig für die Bewilligung der Förderung ist, dass die Antragstellung hierfür vor Beginn der Maßnahme erfolgt. Ansonsten muss von vornherein mit einr Ablehnung gerechnet werden.

Energie sparen und Geld bekommen

Wenn Sie durch die Sanierung Ihres Objektes das Niveau eines Neubaues erreichen oder sogar darunter bleiben, müssen Sie bei der KfW weniger zurückzahlen. Sie erhalten einen so gen. Tilgungszuschuß. Die Höhe ist abhängig davon, wie niedrig der Energieverbrauch nach der Sanierung ist:

12,5 % Tilgungszuschuss, höchstens 6.250,– Euro pro Wohneinheit, wenn Sie nach der Sanierung einen Energieverbrauch haben, der mind. 30 % unter dem Neubau-Niveau liegt

5 % Tilgungszuschuss, höchstens 2.500,– Euro pro W-Einheit, wenn nach der Sanierung ein Energieverbrauch erreicht wird, der dem Neubau-Niveau entspricht.

Mehr dazu unter http://www.kfw.de …. (direkt Merkblätter anklicken, viel Spaß beim Lesen)

Generation 50 Plus …

Februar 21, 2008

ein Leben im Ruhestand frei von finanziellen Sorgen sollte sorgfältig vorbereitet sein. Im Volksmund hat sich die Bezeichnung „Menschen in den besten Jahren“, neudeutsch „Best Ager“ oder „Generation 50 plus“ (hier allerdings für die wachsende finanzkräftige Gruppe der 50- bis 64jährigen) herausgebildet. Bereits ca. 15 Mio. Menschen zählt das Stat. Bundesamt in Deutschland zu dieser Altersgruppe. Ab 2030 dürfte sich diese Anzahl (Menschen ab 50…) auf fast die Hälfte der Bevölkerung erhöhen, da die geburtenstarken Jahrgänge noch kommen.

Die Lebensausrichtung dieser Altersgruppe ist so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Einige ernten bereits die Früchte ihrer beruflichen Karriere, andere genießen sogar schon die Freiheit des Vorruhestandes. In der Regel gehört diese Generation zu den gesunden und wohlhabendsten Menschen der Gesellschaft. Nach Schätzungen von Finanzexperten liegt hier die Hälfte des Geldvermögens privater Haushalte von gut 4 Billionen Euro, in den nächsten Jahren sollen es sogar zwei Drittel sein. Auf der anderen Seite steigt die Lebenserwartung der Deutschen auf durchschnittl. 80 Jahre. Mit Wohlstand und Gesundheit sind aber auch die Ansprüche gestiegen. Jetzt gilt es, die individuellen Ziele und Wünsche in Einklang mit den Gegebenheiten zu bringen.

Auf finanzieller Ebene sollte man den Bedarf definieren, welche Aktivitäten künftig geplant sind und auch dabei berücksichtigen, welche finanziellen Verpflichtungen dann noch bestehen (z. B. auch eine Hypothek für die Immobilie oder Unterhalt für Kinder in der Ausbildung etc.). Dabei sollte auch daran gedacht werden, welche Ausgaben für Gesundheitsvorsorge oder Wellness dazukommen.

Demgegenüber stehen die geplanten Einnahmen aus gesetzlichen Renten, sonstigen Rentenversicherungen, vermieteten Immobilienvermögen oder sonstigen Kapitalanlagen. Fragen sollten geklärt werden, z. B. welchen Betrag kann die gesetzliche Rente abdecken, welche Lücken entstehen, welche private Vorsorge gibt es oder fehlt etwas???

Es ist also durchaus sehr wichtig, seine finanzielle Situation zu kennen und sein Vermögen rechtzeitig so zu strukturieren, daß man im Alter etwas davon hat.

Sollten Sie hier Hilfe benötigen, sprechen Sie uns bitte an. Wir helfen gerne bei der Strukturierung von Einnahmen, Ausgaben, Vermögen und Schulden etc.