Alle GmbH’s und GmbH & Co. KGs ….

März 24, 2008 by

müssen seit 2007 ihre Jahresabschlüsse beim „Bundesanzeiger“ einreichen und veröffentlichen.

Mit Schreiben vom 16.2.2008 hat das Bundesamt für Justiz die ersten Ordnungsverfahren nach § 335 HGB gegen die Unternehmen eingeleitet, deren Jahresabschlüsse zum 31.12.2006 nicht veröffentlicht wurden.

Einige sind noch im alten Jahr der Aufforderung gefolgt und eine Vielzahl von Jahresabschlüssen wurde bereits  eingereicht. Nun hat der Bundesanzeiger offensichtlich den Rückstand abgearbeitet und eine Feststellung über die Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtung getroffen.

Die Einleitung eines Ordnungsverfahrens ist verbunden mit einer Gebühr in Höhe von 50,00 Euro zuzügl. Auslagen. Wie das Gesetz vorsieht, wird den Unternehmen ein erstes Ordnungsgeld von 2.500,00 Euro für den Fall angedroht, dass sie ihrer Offenlegungspflichten nicht innerhalb von 6 Wochen nachkommen.

Aufgrund der festzustellenden konsequenten Vorgehensweise ist damit zu rechnen, daß das Bundesamt für Justiz bei weiterer Verweigerung auch von der Möglichkeit einer mehrfachen Festsetzung von Ordnungsgeldern bis zur Höhe von ca. 25.000,00 Euro Gebrauch machen wird.

Fragen Sie bitte Ihren Steuerberater oder Ihre Steuerberaterin!!!

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KfW-Zuschußvariante …

März 24, 2008 by

d. h. Eigenkapital zuschießen lohnt sich bei dem Fördermittel-Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau für die energetische Sanierung Ihres Hauses. Seit Anfang 2007 gibt es diese Zuschussvariante, wenn Sie Eigenkapital einsetzen. Dieses kommt für Hausbesitzer in Frage, die Barvermögen zur Sanierung einsetzen. Eine Kombination mit KfW-Krediten ist nicht möglich. Auch hier hängt die Höhe des Zuschusses davon ab, wie niedrig der Energieverbrauch nach der Sanierung ist:

1. 17,5 % Zuschuß, max. 8.750,– Euro pro Wohneinheit, wenn Sie nach der Sanierung einen Energieverbrauch haben, der mind. 30 % unter dem Neubau-Niveau liegt

2. 10 % Zuschuß, max. 5.000,– Euro pro W-Einheit, sofern nach der Sanierung ein Energieverbrauch erreicht wird, der dem Neubau-Niveau entspricht

3. 5 % Zuschuß, max. 2.500,– Euro pro W-Einheit, wenn das Neubauniveau zwar nicht erreicht wird, aber Sie dennoch ein Maßnahmenpaket durchführen, das zu einer erheblichen Energieeinsparung führt.

Mehr dazu unter http://www.kfw.de (direkt Merkblätter z. B. anklicken) ….

Fördermittel für die energetische Sanierung Ihres Hauses….

März 24, 2008 by

gibt es bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), aber häufig auch bei Ihrer Hausbank bzw. bei den Sparkassen. Je nachdem wie hoch die Finanzierungssumme sich gestaltet, ist eine Kombination aus beiden Möglichkeiten sinnvoll. Die KfW-Kredithöhe kann bis zu 50.000,– Euro je Wohneinheit betragen.

Wichtig für die Bewilligung der Förderung ist, dass die Antragstellung hierfür vor Beginn der Maßnahme erfolgt. Ansonsten muss von vornherein mit einr Ablehnung gerechnet werden.

Energie sparen und Geld bekommen

Wenn Sie durch die Sanierung Ihres Objektes das Niveau eines Neubaues erreichen oder sogar darunter bleiben, müssen Sie bei der KfW weniger zurückzahlen. Sie erhalten einen so gen. Tilgungszuschuß. Die Höhe ist abhängig davon, wie niedrig der Energieverbrauch nach der Sanierung ist:

12,5 % Tilgungszuschuss, höchstens 6.250,– Euro pro Wohneinheit, wenn Sie nach der Sanierung einen Energieverbrauch haben, der mind. 30 % unter dem Neubau-Niveau liegt

5 % Tilgungszuschuss, höchstens 2.500,– Euro pro W-Einheit, wenn nach der Sanierung ein Energieverbrauch erreicht wird, der dem Neubau-Niveau entspricht.

Mehr dazu unter http://www.kfw.de …. (direkt Merkblätter anklicken, viel Spaß beim Lesen)

Energieausweis, eine Pflicht …

März 24, 2008 by

eingeführt ab 1.1.2008. Bislang mußte nur bei Neubauten und grundlegend sanierten Gebäuden ein Nachweis über die energetische Qualität des Objektes erstellt werden. Jetzt wird er auch bei bestehenden Gebäuden verlangt, allerdings nur dann, wenn diese zum Verkauf oder zur Neuvermietung anstehen.

Der Energieausweis soll

1. durch einen Energiekennwert die energetische Effizienz von Häusern und Wohnungen aufzeigen

2. Vergleichbarkeit und Transparenz auf dem Immobilienmarkt schaffen

3. Energiesparpotenziale aufzeigen

4. Impulse für Investitionen in die energetische Sanierung des Gebäudebestandes auslösen.

Nur qualifizierte und zugelassene Fachleute dürfen den Ausweis erstellen. Die Gültigkeit ist nach dem Ausstellungsdatum auf 10 Jahre beschränkt. Viele Anbieter sind mittlerweile auf dem Markt, auch die Verbraucherzentralen führen eine Liste für die jeweiligen Ortsbereiche. Vermehrt bieten auch die bisherigen vom Eigentümer genutzten Abrechnungsgesellschaften diesen Service an. Nutzen Sie die Übergangsfristen.

Umweltbewußtsein erhöht sich …

März 24, 2008 by

Denken Sie über Ihr Verhalten bezogen auf die Umwelt nach oder nicht ???

Fahren Sie bei dem milden Klime kurze Strecken einmal mit dem Fahrrad???

Welche Rolle nimmt der Umweltschutz in unserem Leben überhaupt ein???

In Deutschland steigt die Bedeutung des Umweltschutzes immer mehr. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Im Jahr 2000 stand der Umweltschutz bei der Befragung nach den wichtigsten Problemen Deutschlands noch auf Platz 4, bereits im Jahre 2006 ist er auf Platz 2 gerückt.

Generation 50 Plus …

Februar 21, 2008 by

ein Leben im Ruhestand frei von finanziellen Sorgen sollte sorgfältig vorbereitet sein. Im Volksmund hat sich die Bezeichnung „Menschen in den besten Jahren“, neudeutsch „Best Ager“ oder „Generation 50 plus“ (hier allerdings für die wachsende finanzkräftige Gruppe der 50- bis 64jährigen) herausgebildet. Bereits ca. 15 Mio. Menschen zählt das Stat. Bundesamt in Deutschland zu dieser Altersgruppe. Ab 2030 dürfte sich diese Anzahl (Menschen ab 50…) auf fast die Hälfte der Bevölkerung erhöhen, da die geburtenstarken Jahrgänge noch kommen.

Die Lebensausrichtung dieser Altersgruppe ist so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Einige ernten bereits die Früchte ihrer beruflichen Karriere, andere genießen sogar schon die Freiheit des Vorruhestandes. In der Regel gehört diese Generation zu den gesunden und wohlhabendsten Menschen der Gesellschaft. Nach Schätzungen von Finanzexperten liegt hier die Hälfte des Geldvermögens privater Haushalte von gut 4 Billionen Euro, in den nächsten Jahren sollen es sogar zwei Drittel sein. Auf der anderen Seite steigt die Lebenserwartung der Deutschen auf durchschnittl. 80 Jahre. Mit Wohlstand und Gesundheit sind aber auch die Ansprüche gestiegen. Jetzt gilt es, die individuellen Ziele und Wünsche in Einklang mit den Gegebenheiten zu bringen.

Auf finanzieller Ebene sollte man den Bedarf definieren, welche Aktivitäten künftig geplant sind und auch dabei berücksichtigen, welche finanziellen Verpflichtungen dann noch bestehen (z. B. auch eine Hypothek für die Immobilie oder Unterhalt für Kinder in der Ausbildung etc.). Dabei sollte auch daran gedacht werden, welche Ausgaben für Gesundheitsvorsorge oder Wellness dazukommen.

Demgegenüber stehen die geplanten Einnahmen aus gesetzlichen Renten, sonstigen Rentenversicherungen, vermieteten Immobilienvermögen oder sonstigen Kapitalanlagen. Fragen sollten geklärt werden, z. B. welchen Betrag kann die gesetzliche Rente abdecken, welche Lücken entstehen, welche private Vorsorge gibt es oder fehlt etwas???

Es ist also durchaus sehr wichtig, seine finanzielle Situation zu kennen und sein Vermögen rechtzeitig so zu strukturieren, daß man im Alter etwas davon hat.

Sollten Sie hier Hilfe benötigen, sprechen Sie uns bitte an. Wir helfen gerne bei der Strukturierung von Einnahmen, Ausgaben, Vermögen und Schulden etc.

Nur wer sich verändert …

Februar 17, 2008 by

bleibt erfolgreich. Aus 2007 wird 2008, aus dem alten Versicherungsvertragsgesetz ein neues. 2008 wird sicherlich auch ein besonderes Jahr in der Geschichte der Versicherungsbranche sein, in dem sich wieder einmal einiges verändert.

Das Jahr 2005 war geprägt von der Einführung des Alterseinkünftegesetz und jetzt das Jahr 2008 bringt wieder einen wesentlichen Umbruch hervor: Die Umsetzung des komplett überarbeiteten, seit 1910 gültigen Versicherungsvertragsgesetzes (VVG).

Das ändert sich für Sie:

1. Der Versicherungsnehmer muß vor, während und nach Abschluß eines Versicherungsvertrages ausführlich beraten und informiert werden.

2. Alle wichtigen Informationen müssen dem Kunden rechtzeitig vor dem Vertragsantrag zur Verfügung stehen (=Antragsmodell) oder nach einem Beratungsgespräch fordert der Kunde ein unverbindliches Angebot mit allen Informationen an (=Invitationsmodell).

3. Die Versicherer werden dazu verpflichtet, die jeweiligen Abschluß- und Verwaltungskosten in Euro offenzulegen.

4. Der Versicherungsnehmer muß vor Vertragsabschluß grundsätzlich nur solche Umstände anzeigen, nach denen der Versicherer in Textform gefragt hat (vorvertragliche Anzeigepflichten).

5. Das Alles-oder-Nichts-Prinzip im Leistungsfall wird aufgegeben: Eine einfache fahrlässige Verletzung von Vertragspflichten des Versicherungsnehmers bedeutet keinen Leistungsverfall mehr. Werden vertragliche Pflichten grob fahrlässig verletzt, bemessen sich die Folgen künftig danach, wie stark das Verschulden wiegt.

6. Der Rückkaufswert der Lebensversicherung ist künftig nach dem Deckungskapital der Versicherung zu berechnen und lässt sich somit klar bestimmen. Bei der fondsgebundenen Versicherung bleibt es bei der Berechnung nach dem Zeitwert der Fondsanteile.

7. Die Abschlußkosten der Lebensversicherung werden gleichzeitig auf die ersten fünf Vertragsjahre verteilt. Der Rückkaufswert ist damit in den ersten Jahren jetzt höher.

8. Der Anspruch auf Überschußbeteiligung sowie eine Beteiligung an den stillen Reserven werden im Gesetz als Regelfall verankert. Der Kunde erhält ab dem 1. Versicherungsjahr eine jährliche Wertmitteilung, in der die Überschußbeteiligungen ausgewiesen werden.

9. Bei kapitalgedeckten Lebensversicherungen besteht künftig die Pflicht, dem Versicherungsnehmer eine Modellrechnung mit gesetzl. vorgegebenen Zinssätzen zu überreichen. Fondsgebundene Versicherungen sind von dieser Pflicht ausgenommen. Hier ist eine unverbindliche Beispielrechung ausreichend.

Haben Sie noch Fragen, rufen Sie uns an, wir helfen gerne weiter.

MiFiD …..

Februar 17, 2008 by

Zum 1.11.2007 erfolgte die Umsetzung der MiFiD (Markets in Financial Instruments Directive) durch das Finanzmarkt-Richtlinie-Umsetzungsgesetz, kurz FRUG genannt.

Ziel ist es, einen transparenteren, effizienten und harmonisierten Binnenmarkt für Finanzdienstleistungen zu schaffen. Insbesondere wird hierbei ein besonderes Augenmerk auf den Anlegerschutz und die Markttransparenz gelegt.

Möchten Sie mehr darüber wissen, sprechen Sie uns an.

Kostenloser Ratgeber zur Abgeltungssteuer …

Februar 17, 2008 by

der Bund deutscher Steuerzahler hat rechtzeitig vor Einführung der neuen Abgeltungssteuer auf Zinsen, Dividenden und Aktiengewinne einen Ratgeber veröffentlicht. Er beantwortet die wichtigsten Fragen für Anleger und weist auf den möglichen Handlungsbedarf hin. Damit können Sie als Steuerzahler noch in Ruhe sich informieren und ihre Anlagestrategie entsprechend neu sortieren bzw. Änderungen vornehmen. Zahlreiche Beispiele veranschaulichen die Regeln.

Der Ratgeber „Die Abgeltungssteuer“ kann beim Bund der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen e. V. per E-Mail steuern@steuerzahler-nrw.de kostenfrei angefordert werden.

Vorsicht bei Immobilienkrediten …..

Februar 17, 2008 by

in Anbetracht der zunehmden Verkäufe von Immobilienkrediten durch Banken an Finanzinvestoren sind Immobilieneigentümer aufgefordert, Vorsichtsmaßnahmen walten zu lassen.

Vor Abschluß von Darlehensverträgen sollte mit dem Bankberater über die mögliche Veräußerung des Darlehens offen gesprochen werden. Sie als Kunde sollten sich die entsprechenden Passagen oder den so genannten Sicherungsvertrag erläutern lassen.

Möglich ist es auch, ein ausdrückliches Abtretungsverbot zu vereinbaren, um einen Kreditverkauf zu verhindern. Dieses sollte schriftlich im Darlehensvertrag erfolgen. Vereinzelt fordern Schutzgemeinschaften auch schon, einen Abtretungsausschluß auch im Grundbuch eintragen zu lassen.

Dann kann die das Darlehen sichernde Grundschuld nicht übertragen werden. Sicherlich ist die weitere Verfügungbarkeit der Grundschuld künftig dann bei zurückgezahlten Darlehen als Sicherungsinstrument für andere Immobilien stark eingeschränkt.

Sind Immobiliendarlehen bereits verkauft, sollte frühzeitig über eine alternative Anschlußfinanzierung nachgedacht werden, um Zeit zu gewinnen, falls der Kreditkäufer – aus welchen Gründen auch immer – das Darlehen kündigt und somit die Gefahr besteht, die Immobilie zu verlieren.

Die Frage stellt sich, warum Banken Immobilien- oder gewerbliche Kredite an Investoren verkaufen?? Ganz einfach, sie verschaffen sich somit liquide Mittel. Diese Kreditverkäufe können dazu führen, daß der Immobilieneigentümer plötzlich einen neuen Vertragspartner hat, der möglicherweise kein Interesse an einer langfristigen guten Kundenbeziehung hat.

Die Politik hat die Problematik seit einiger Zeit erkannt, bislang liegen aber noch keine konkreten Lösungen vor.

Haben Sie noch Fragen oder benötigen Sie Hilfe, sprechen Sie uns an.